Blog Aula 2025
Intro
Willkommen zum Erlebnissblog von AULA 2025
Liebe Eltern, Freunde, Verwandte und Bekannte,
Endlich ist es so weit: Das Abenteuer AULA 2025 hat begonnen! Mit voller Vorfreude und gut gepackten Rucksäcken ist unsere Pfadi-Gruppe auf dem Weg nach Kroatien. Hier erwarten uns spannende Erlebnisse, neue Freundschaften und unvergessliche Momente inmitten einer atemberaubenden Naturkulisse.
Dieser Blog ist euer Fenster ins Lagerleben. Wir werden euch regelmässig mit Berichten, Fotos und kleinen Geschichten versorgen, damit ihr miterleben könnt, was eure Kinder Tag für Tag entdecken. Ob beim Aufstellen der Zelte, gemeinsamen Spielen, Abenteuern in der Natur oder gemütlichen Lagerfeuerrunden – ihr seid dabei, wenn auch aus der Ferne.
Wir freuen uns darauf, euch auf dem Laufenden zu halten, und danken euch für euer Vertrauen. AULA 2025 – das Abenteuer ruft!
Herzliche Grüsse,
Euer AULA 2025-Team
Tag 1 - Montag 7. Juli
Tag 1 im Auslandlager 2025 in Kroatien
Der Start ins Abenteuer begann mit einer reibungslosen Carfahrt. Die Stimmung war bestens, vor allem da wir den spannenden Fussballmatch der Frauen-EM zwischen der Schweiz und Island live verfolgen konnten – und das mit einem fantastischen 2:0-Sieg für die Schweiz!
Am Zielort angekommen, lief alles nach Plan. Doch dann überraschte uns ein heftiger Regenschauer und liess niemanden trocken. Trotzdem liessen wir uns nicht entmutigen und bauten tapfer unsere Zelte auf – nass, aber motiviert.
Später zeigte sich die Sonne wieder von ihrer besten Seite. Wir nutzten die Gelegenheit für einen Spaziergang zum Strand, wo wir sogar kurz ins erfrischende Wasser tauchten.
Ein besonderes Highlight des Tages war die Feier von Gwungeris Geburtstag mit einem leckeren Kuchen. Jetzt sind wir voller Vorfreude auf die kommenden Abenteuer in Kroatien – gemeinsam mit Dorie und Nemo!
Tag 2 - Dienstag 8. Juli
Am Morgen wurden wir um 7:45 geweckt und assen das Zmörgä ässe danach hatten wir Programm. In diesem Block ging es um die Zusammenarbeit im Pfadialltag. Am Anfang merkten wir durch ein Theater, dass wenn die Leitpersonen nicht miteinander kommunizieren und zuviel Material mitbringen, jemand zu spät kommt oder die ganze Zeit dazwischenfunkt das Programm unerträglich wird. Danach lernten wir, dass es verschiedene Charaktere in einer Gruppe braucht, damit die Teamarbeit reibungslos funktioniert. Im Anschluss wollten wir Yoga machen, aber mussten dies leider abbrechen da es erneut regnete.
Der Gaskocher welcher von der Lagerplatzvermietung zur Verfügung gestellt wurde konnte nicht schnell genug kochen, deshalb mussten die Küche einen neuen Gaskocher besorgen und wir assen erneut Pasta zum Mittagessen.
Um 14:30 ging es nach einem kurzen Spaziergang ans Meer. Dort konnten wir ins Wasser springen (Naja also nach Sicherheitskonformen annetzen). Wir schwammen ein paar Bahnen und spielten ein Schnappball. Nach einer kurzen Trinkpause konnten wir dann noch frei unsere Füsse baden, plantschen und schwimmen.
Zurück auf dem Lagerplatz gab es ein Zvieri und danach durften wir unsere Gehirnzellen bei den Spezialexern anstrengen. Es gibt folgende Spezialexer: Kultur & Internationales, Journalismus und Fotografie. (Dieser Blog findet im Rahmen des Journalismus Spezexers statt).
Der Tag ist wie im Flug vergangen und dann kam bereits das Abendessen. Nach dem obligatorischen Küchenwitz vor dem Essen gab es eine herrvoragende Gemüsereispfanne.
Nach dem stärkenden Essen gab es nochmals Lagerprogramm. Wir mussten Hinweise sammeln um einen verdächtigen Putzfisch zur Rede zu stellen. Wir konnten den Putzfisch finden und er gab uns ertappt ein leckeres Vanilledessert.
Bereits während dem Dessert fing es langsam an zu tröpfeln und nach einem kurzen Wetterradarcheck ging es rasant ins Bett. Es regnete stark und auch einige Blitze und Donner waren zu hören. Ab jetzt will das Wetter nurnoch besser werden. Wir sind gespannt wie eine Zeltschnur.
(Dieser Beitrag wurde von Wirbu verfasst und durch Leitpersonen punktuell ergänzt)



Tag 3 - Mittwoch 9. Juli
Heute Morgen wurden wir alle um 6.55 Uhr in einer grossen Aufruhr geweckt und das nur, weil Nemo unglaublich aufgedreht war und spielen wollte. Dann haben wir (sehr motiviert natürlich) mit ihm gespielt. Im Verlauf des Spiels hat sich herausgestellt, dass Nemo von den schädlichen Gummibärchen gegessen hat.
Kurze Zeit später gab es dann auch schon das Zmorgä. Als wir fertig gegessen und geämtelt haben, spielten wir ein Geländegame. Beim Game ging es darum, das Camp so gut wie möglich auf einen potentiellen Angriff von den „Glühwürmchen der Finsternis Bande“ zu verteidigen. Da dieses Programm relativ lange dauerte, gab es dann bereits das Zmittag (Natürlich nach dem neusten Küchenwitz).
Es gab richtig leckere Burger, die im Nu weggegessen waren. Da ein paar Zelte von einer Ameisenplage befallen waren, mussten wir die Zelte ausräumen und gründlich putzen.
Dann hatten wir Siesta, weil es zum ersten Mal am Mittag heiss war. Später am Nachmittg machten wir einen Mythologieblock, der mit einem Logical eingeführt wurde. Nach etwa 10min merkten wir dann, dass das Logical unlogisch und unlösbar war.
Deshalb wurde der Mythologieblock frühzeitig gestartet. Nachdem wir diesen überlebt hatten (etwas übertrieben, aber der Block verlangte viel Kopfarbeit, was für einige gerade schwierig umzusetzen war), spielten wir ein 15/14. Dann assen wir ein Zvieri und anschliessend übten wir für eine kurze Theateraufführung über eine kroatische Berühmtheit. Diese führten wir nacheinander vor. Kurz darauf war das Znacht bereit. Doch kurz vor dem traditionellen Küchenwitz wurde noch eine Regel eingeführt. Ab jetzt darf man sich nur noch mit dem Pfadinamen nennen, sonst wird einem seinen eigenen Pfadinamen mit Edding auf die Stirn gemalt (es ist aufgefallen, dass sich viele Teilnehmende sowie auch Leitpersonen beim normalen Namen nennen). Dann ging es gewohnt mit dem Witz und dem Znacht weiter.
Nach dem Abendprogramm tanzten wir zu der Musik der spektakulären Band „Putzfisch“ der Putzfische unserer Bucht. Zu Charlotta von Hecht lockten wir Nemo zurück, mit dem wir später ein Werwölfle spielten. Die Energiereserven sind aufgebraucht aber das Stimmungslevel ist hoch.
(Dieser Beitrag wurde von Everest verfasst und von den Leitpersonen punktuell ergänzt.)

Dieses Bild zeigt den Blutmond welchen wir am 10. Juli am Strand in der Nähe unserers Lagerplatzes bestaunen konnten
(Das Bild wurde nicht bearbeitet sondern mit dem iPhone 15 Pro Max aufgenommen).
Tag 4 - Donnerstag 10. Juli 2025
Heute wurden wir früh aus den Daunen- und syntetischen Federn geholt. Danach hiess es packen, zum Glück haben die Leitpersonen eine Packliste geschrieben, damit wir an alles denken. Nach einem stärkenden Frühstück ging es auf einen 30-minütigen Spaziergang nach Kavran und der Car holte uns ab. Die Hälfte der Gruppe stieg in Pula zum City Game aus und die andere Hälfte fuhr weiter zum Wasserpark Zeppelin.
Gruppe Pula: Diese Gruppe hat eine Schnitzeljagd durch die Stadt Pula gemacht. Von unmöglich, zu lösenden und bis zu fast zu einfachen Rätsel, gab es alles. Nach dem Rätsel hatten sie noch Zeit um in der Stadt zu essen und einzukaufen. In der Stadt war es nie wirklich sehr warm. Die Gruppe hatte das Glück andere Pfadis aus anderen Ländern kennen zu lernen. Als die Beine sehr schwer wurden, gingen sie langsam auf den Rückweg. Sie waren die erste Gruppe am Treffpunkt und nach etwas 30 min kam dann die anderere Gruppe.
Gruppe Zeppelin: Diese Gruppe hat sich für den Wasserpark entschieden. Sie sind in Pula ausgestiegen und liefen dann etwa 5 min zum Wasserpark. Dort angekommen ging es sofort auf den Wasserpark. Es war rutschig und warm, aber es hat sehr viel Spass gemacht (wir spielten Fangis was sehr lustig war). Nach zwei Stunden war der Spass vorbei und sie liefen etwas eine Stunde zurück nach Pula, wo sie sich wieder mit den anderen trafen.
Leider war der Car für die Rückfahrt aufgrund des Feierabendverkehrs ein bisschen verspätet unterwegs und die Energie verschwand zunehmend. Nach dem erneuten Spaziergang zum Lagerplatz war ein stärkendes Abendessen dringend nötig. Es gab leckere Fachitas. Die Küchenwitze werden immer schlechter, aber zum Glück bleibt das Essen sensationell.
Das Abendprogramm fand getrennt statt. Die Pios badeten im Meer und spielten ein Herzblatt im romantischen Mondaufgang am Strand und die Pfadistufe spielte nach viel Gelächter durch eine Witzrunde ebenfalls ein Herzblatt unter dem Blutmond.
(Dieser Beitrag wurde von Dschinn verfasst und von den Leitpersonen punktuell ergänzt.)



Tag 5 - Freitag 11. Juli 2025
Wir schliefen tief und fest bis das tägliche Weckkommando uns heute besonders früh aus dem Schlafsack jagte (Aus der Leitendensicht nehmen wir das nicht ganz so wahr, die Teilnehmenden wurden um 7.15 Uhr mit einem sanften Song von Patent Ochsner aufgeweckt).
Wir genossen ein leckeres Frühstück und sattelten danach den Tagesrucksack um zum nahe gelegenen Dorf Kavran zu laufen. Wir landeten mit unserem kleinen Spaziergang auf einem riesigen Fussballplatz in der schon strahlenden warmen Sonne. Dort spielten wir Völkerball und natürlich Pfadilike ein Englisches Bulldogge. Komplett durchgeschwitzt, machten wir uns wieder auf den Rückweg.
Auf dem Lagerplatz assen wir wie immer ein super leckeres zMittag. Am Nachmittag spielten wir weitere Spiele. Das Highlight war definitiv das Abendessen. Es gab ein luxuriöses Fünf-Gänge-Menu von unserer super tollen Küche, die uns leider Morgen schon verlässt. Liebe Grüsse aus dem tiefsten Wald von Kroatien.
(Dieser Beitrag wurde von Couscous verfasst und von den Leitpersonen punktuell ergänzt.)

Unsere sonnendach-geschützte Küche welche bis jetzt allerdings mehr als gedacht dem Regen trotzen musste.
Tag 6 - Samstag 12. Juli 2025
Als wir, nach einem längeren Schlaf, am Frühstückstisch sassen, erfuhren wir, dass Galilea, bei ihrem Morgenschwumm, eine Flaschenpost gefunden hatte. Als wir diese lasen, erkannten wir, dass der darin enthaltende Brief von den Glühwürmchen der Finsternis war, welche gerade eine Lieferung Gummibärli planten und unterbinden wollten.
Als wir die Koordinaten entziffert hatten, machten wir uns auf den Weg über die malerischen kroatischen Küstenklippen. Begleitet wurden wir von der australischen Schildkröte Curt. Sie führte uns im schönsten Akzent durch die Strömungen in der prallen Sonne.
Als wir die Ladung abgefangen hatten und genügend Sonne getankt haben sind wir auch wieder zurück. Nachdem wir zurück waren machten wir die verdiente Siesta.
Danach musste der Lagerplatz (aus Leitendensicht: dringend!, aus Teilnehmendensicht völlig unnötig:) aufgeräumt werden. Nach der Schmutzbeseitigung spielten wir bis zum Abendessen Werwolf mit der Neumond Erweiterung.
(Dieser Beitrag wurde von Lotto verfasst und von den Leitpersonen punktuell ergänzt.)



Tag 7 - Sonntag 13. Juli 2025
Nach einer Nacht mit etwas Regen und Gewitter standen wir auf mit Sonnenschein. Als das Zmorge zu Ende war, arbeiteten wir an den Spezialitäten weiter, da haben wir auch an diesem Blog geschrieben. Danach haben wir Dorie und Nemo gerufen, weil sie nicht beim Zmorge erschienen sind. Aber es kam nicht Dorie oder Nemo, sondern ein Pelikan. Der Pelikan erzählte uns, dass diese beiden Fische LügnerInnen sind und dass sie mit der Bande die «Glühwürmchen der Finsternis» zusammengearbeitet haben (Diese Bande bekämpfen wir, da sie in unserer Bucht giftige Gummibärchen an die Tierwelt verteilen). Das hat uns mega schockiert. Daraufhin bereiteten wir uns mit einem Schmugglerspiel auf die beiden vor. Danach konnten wir uns leckere Spaghetti stärken.
Nach einer kurzen Siesta liefen wir runter zum Meer, in der Hoffnung Nemo und Dorie dort zu ertappen. Doch die beiden liessen sich nicht blicken. Wie nutzen dennoch die Gelegenheit und badeten im Meer. Diesmal mit einem von Leitpersonen gebauten Boot, das war supercool! (Also die Leitpersonen fanden dies wirklich super toll und beim Testschwumm war es DIE Attraktion am Strand). Plötzlich sahen wird den Pelikan, der etwas ins Meer geworfen hat. Das fanden wir sehr seltsam. Als wir wieder zurück gingen zum Lagerplatz, fielen uns viele weisse Federn vom Pelikan auf. Wir folgten diesen und sie führten uns zu seinem Nest. Dort wurden auch Nemo und Dorie festgehalten, sie arbeiteten gar nicht für die böse Bande, der Pelikan hat uns angelogen.
Wieder auf dem Lagerplatz angekommen, durften wir in Gruppen selbst ein Abendprogramm planen, das jeweils 30 Minuten geht. Zum Znacht gab es Gemüsewraps und Gurkensalat (und eine Riesensauerei, dank der feinen Joghurtsauce). Nachdem Ämtlen wollten wir unsere Abendprogramme durchführen, da tauchte der Pelikan wieder auf. Wir stellten ihn zur Rede und fanden heraus, dass er für die Bande gearbeitet hat und Dorie und Nemo ihn dabei erwischt haben. Darum hat er sie gefesselt und mitgenommen. Nun wussten wir endlich die Wahrheit und konnten das Abendprogramm geniessen.
(Dieser Beitrag wurde von Ophira verfasst und von den Leitpersonen punktuell ergänzt.)



Tag 8 - Montag 14. Juli 2025
Heute Morgen ging es früh los.Ein Teil der Gruppe machte sich auf den Weg zur Kirche in Kavran. Von dort aus startete ein Car welcher uns in den Nationalpark Učka brachte. Nachdem in der 1.5 Stündigen Carfahrt noch etwas Schlaf nachgeholt werden konnte starteten wir in die kürzere Wanderung. Die Wanderung führte zu einem Aussichtspunkt mit schönem Ausblick aufs Meer und die schöne Landschaft.Sie fanden ein Koordinaten Stück auf dem Berg. Diese brauchen wir um die Glühwürmchen der Finsternis zu finden. Auf dem Aussichtspunkt begrüsste uns eine frische brise und der der mitgebrachte Couscous salat konnte aus den Tupperware genossen werden.
Währenddessen blieb der andere Teil der Gruppe auf dem Lagerplatz und hatte ein spannendes Programm. Der Guru Gara kam zu Besuch und suchte nach Hilfe um seine Erinnerung an ein weiteres Code Stück wieder zu finden. Wir gingen an den Strand und hatten eine lustige Yoga Stunde, diese war ein Faszien Traning (somit zufälligerweise die optimale Vorbereitung auf die lange Wanderung vom nächsten Tag).
Für den Abend wurde der zweite Teil der von den Teilnhemenden geplanten Blöcken durchgeführt (Das Leitungsteam ist absolut beeindruckt von der kreativen Energie). Es wurde sich viel Bewegt und viel gelacht.
Nach einer geführten Gute Nacht Geschichte mit Blick auf den Sternenhimmel machten sich die Teilnehmenden auf den Weg in die unverschlossenen Zelte. Einige Ameisen und Skorpione waren jedoch schneller und haben sich schon für die Nacht eingerichtet (Vorsichtig wurden die Tiere aus dem Zelt befördert und danach kehrte die Ruhe ein).
(Dieser Beitrag wurde von Livigno verfasst und von den Leitpersonen punktuell ergänzt.)



Tag 9 - Dienstag 15. Juli 2025
Heute Morgen sind wir früh aufgestanden. Zum Frühstück gab es ein stärkendes Porridge mit Zimt und Apfel.
Das Programm fand heute aufgrund der zweiten Wanderung erneut getrennt statt.
Die Wandergruppe machte sich ebenfalls mit dem Car auf den Weg in den Učka Nationalpark. Mit gefüllten Trinkflaschen, eingecremter Haut und viel Mückenspray an den Beinen liefen wir los. Unser erstes Ziel war es eine Bergspitze (auch Hügel genannt) auf 1272m.ü.M zu erreichen. Die Teilnehmenden posierten mit der schönen Aussicht und schossen Erinnerungsfotos.
Mit leckerem Pesto-Pastasalat wurde der Hunger gestillt. Nachdem wir unsere Trinkflaschen bei den Leiter*innen aufgefüllt haben gingen wir weiter über einen anderen Hügel. 2 h später waren wir wieder dort wo wir mit dem Car angekommen sind. (Er hat dort die ganze zeit gewartet)
In der kurvigen Carfahrt wurde mehr oder weniger durchgeschlafen (So still war es in diesem Lager noch nie).
Die andere Gruppe welche am vorderen Tag die kürzere Wanderung durchgemacht haben konnten am heutigen Morgen ein paar Kreis und Ballspiele spielen. Als Mittagessen gab es bei ihnen ebenfalls leckere Nudeln mit verschiedenen Pesto sorten. Am Nachmittag konnten sie eine lange Siesta geniessen, die drei ??? hören und danach Duschen.
Zum Abendessen gab es Burger. Die Vegetarischen Optionen in Kroatien sind wirklich sensationell (Aufgrund der wenigen Kühlmöglichkeiten gibt es ein komplettes Vegilager und haltet euch fest sehr viele Alternativen überzeugen die komplette Gruppe).
Nach dem Znacht ging es an den Strand uns gemeinsam machten wir das Pfadi- und Pioversprechen begleitet vom beruhigenden Meeresrauschen.
Ihre Versprechen reflektierend gingen die Teilnehemnden in ihre Zelte und es kehrte eine Gedankenversukene Stille ein.
(Dieser Beitrag wurde von Rustico verfasst und von den Leitpersonen punktuell ergänzt.)




Tag 10 - Mittwoch 16. Juli 2025
(Leider ist Mentas Blog verschollen, deshalb wurde dieser Beitrag mithilfe des Gedankenprotokolls verfasst)
Nemo hatte von einem alten, verbitterten Oktopus in der Bucht gehört. Dieser glaubt an eine Prophezeiung, die den Untergang der Bucht durch Menschen vorhersagt. Deshalb vertraut er uns nicht besonders. Doch er hat die Glühwürmchen der Finsternis belauscht und kennt einen Teil des Codes, den wir brauchen.
Nemo überzeugte ihn, dass wir Pfadis anders sind. Hilfsbereit, ehrlich, naturverbunden und verantwortungsvoll. Also bekamen wir die Chance, dem Oktopus zu zeigen, was wir können.
Die Gruppe teilte sich auf. Einige gestalteten wunderschöne Postkarten, andere planten eine Videobotschaft für unsere Unterstützerinnen und Unterstützer. Diese sollte den Lagerplatz zeigen, persönliche Grüsse enthalten und ein grosses Dankeschön vermitteln.
Danach wurde es ernst. In Gruppen wurden Tiere wie Schildkröte, Koralle, Fisch oder Krebs gerettet. Wir hüpften über das Spielfeld, denn überall lag Plastik, dem wir ausweichen mussten. Nur passende Puzzleteile durften mitgenommen werden.Mit einer Rückwärts-Stafette befreiten wir schliesslich den Ozean vom Plastik. Anschliessend entsorgten wir die Gegenstände korrekt in vorbereiteten Kisten (seitwärts laufend, wie kleine Krebse). Jede Person durfte jeweils nur ein Teil transportieren, Zusammenarbeit war gefragt.
Am Ende war der Oktopus zufrieden. Wir haben ihn überzeugt.
Es war ein Tag voller Action, Basteln, Bewegung und Meeresschutz. Ganz im Sinne der Pfadigesetze.



Tag 11 - Donnerstag 17. Juli 2025
Es wird langsam Morgen in Kroatien und das ganze Lager erwacht. Alle freuen sich aufs Schnorcheln und Reiten, dann passiert das! Der Reitlehrer war krank, weshalb der Reitausflug an diesem Tag nicht durchführbar war. Doch dann die Idee, Hobby Horsing, perfekt oder? Aber naja, die Idee ist doch nicht so toll und wir nicht gemacht, also ab an den Strand.
Wir haben in einer Bucht gebadet, welche wir bei unserem Küstenspaziergang entdeckt haben. Die Kleingruppe konnte mit den Standup Paddles etwas weiter ins Meer schwimmen und tauchen. Dabei wurden Fischschwärme und Seeanemonen entdeckt.
Währenddessen war die andere Gruppe am Schnorcheln. Ausgerüstet mit einem Neoprenanzug sind sie durch das Meer getaucht, leider ohne wirklichen Seherfolg: Ein seltener Seeigel, eine Ohrmuschel und eine sich streubende Segurke waren neben den grossen Fischschwärmen die einzigen Tiere, die entdeckt wurden.
Nach dem Schnorcheln und Baden haben beide Gruppen eine Siesta gemacht und neue Energie getankt. Der Nachmittag verlief eher gemütlich mit Hörspiel, Gesellschaftsspielen und Armbänder knüpfen. Für alle die noch Energie viel Energie hatten, wurden aktivere Spiele angeboten.
Als körnender Abschluss des Tages haben wir am Strand unser Abendessen gegessen. Mit dem Sonnenuntergang im Hintergrund haben wir Herzblatt gespielt und einige Lieder aus dem Rondo gesungen.
(Dieser Beitrag wurde von Luvara verfasst und von den Leitpersonen punktuell ergänzt.)




Tag 12 - Freitag 18. Juli 2025
Heute sind wir um 7:45 aufgestanden, um 8 Uhr gab es Frühstück. Das Gestern die andere Gruppe nicht reiten konnte, sind sie heute gegangen.
Nach dem Frühstück erledigte die andere Gruppe ihre Ämtli. Auf dem verbotenen Platz durften wir ein bisschen das machen, was wir wollten: Nagel lackieren, Puzzle, Zeichnen oder einfach Reden. Noch vor dem Essen kam eine Schildkröte und bat uns um Hilfe. Sie erzählte, dass ihre Eier in Gefahr sind, weil dort ein Fischmarkt gebaut werden soll. Daraufhin mussten wir Tippis aus Blachen bauen. Nach dem Aufbau haben wir drei Spiele gemacht, um mehr über Schildkröten herauszufinden: Ein Memory, die eigene Traumbucht zeichnen und ein Kreuzworträtsel lösen. Nach dem gab es Mittagessen. Es gab Couscous mit Feta und Wassermelonen.
Beim Reiten wurden die Pferde vorbereitet und geputzt. Alle durften eine kleine Runde reiten, je nach Erfahrung geführt oder auch selbstständig. Die Gruppe auf dem Reiterhof hat Cevapcici gegessen.
Nach dem Ämteln am Mittag gab es eine Siesta, zu dieser auch die Gruppe des Reitens wieder dazu gestossen ist. Am Nachmittag sind wir alle zusammen ans Meer gegangen. Diese Mal war der Stand etwas voller, dennoch hatten wir viel Spass beim Baden. Dieses Mal durften alle, die wollten die Rettung mit dem Standup Paddle ausprobieren.
Wir sind um 17:45 zurückgekehrt. Die restliche Zeit bis zum Abendessen war Freizeit. Das Essen war Gemüse mit Reisnudeln und Erdnusssauce.
(Dieser Beitrag wurde von Illaga verfasst und von den Leitpersonen punktuell ergänzt.)



Tag 13 - Samstag 19. Juli 2025
Langsam geht es an Ende zu, das ganze Material wird langsam abgebaut. Über das ganze Lager hinweg haben wir Koordinaten gesammelt, um den Treffpunkt der Glühwürmchen der Finsternis und der Fischer*innenbande herauszufinden. Am Morgen hatten wir endlich alle Koordinaten beisammen.
Da es für uns zu gefährlich gewesen wäre, am Strand und im Wasser unsere Gegner*innen zu überlisten, haben wir eine neue Strategie entwickelt. Mit verschiedenen Spielen haben wir auf der Spielwiese eine so starke Strömung erzeugt, dass die Glühwürmchen der Finsternis hoffentllich weggeschwemmt wurden.
Bijou schickte uns per Sprachnachricht die Bestätigung, dass unser Plan erfolgreich war und der Platz nun frei von Quallen ist. Müde und erschöpft liefen wir zurück zum Lagerplatz, wo wir Pastasalat zum Mittagessen genossen und anschliessend eine wohlverdiente Siesta machten (diese war super!)
Am Nachmittag haben wir zur Auflockerung ein kurzes Pubquiz durchgeführt und unsere Spezialitäten abgeschlossen. Alle haben ihr Spezialitätenabzeichen erhalten (super gemacht!) Das Aufenthalts- und das Küchenzelt mussten wir aus zeitlichen Gründen bereits an diesem Abend abbauen. Damit es trotzdem festlich blieb, haben wir die Dekoration über den Tischen aufgehängt.
Am Abschlussabend haben wir verschiedene Awards vergeben, zum Beispiel für die beste Zeltordnung oder die kreativste Bastelarbeit. Wir haben ausserdem Cluedos Geburtstag gefeiert, es gab Waffeln mit Puderzucker und Schokoladenstücken, ein echtes Highlight!
Zum Abschluss des Abends spielten wir noch eine letzte Runde Werwölfe. Langsam geht das Lager zu Ende, das Material wird Stück für Stück abgebaut.
(Dieser Beitrag wurde von Schifer verfasst und von den Leitpersonen punktuell ergänzt.)



Tag 14 - Sonntag 20. Juli 2025
Den ganzen Tag waren die Leitpersonen etwas gestresst. Sie standen vor einer organisatorischen Herausforderung: Der Anhänger des Cars war seit unsere Anreise am Strassenrand beim Strand parkiert. Als wir angekommen sind hatte der Car ausreichend Platz, um uns dort auszuladen. Da dass sonnige Wetter viele Besucher*innen an den Strand lockte, konnte der Car dort unmöglich wenden. Glücklicherweise hatte der Mann, welcher uns Wasser bringt, einen Traktor und konnte den Anhänger zur Kirche transportieren.
Nun hiess es so schnell wie möglich abbauen, damit wir kein Material zur Kirche tragen müssen. Wir haben uns also in kleine Gruppen aufgeteilt, die Zelte abgebaut und geputzt, das Material sortiert und mit dem Auto nach oben transportiert. Durch das gute Teamwork ging dies zügig. Zur Stärkung haben wir dann Fajita gegessen. Wir feierten Nuoris Geburtstag mit Kuchen zum Dessert.
Anschliessend haben wir eine kurze Siesta gemacht, bevor wir zur Kirche gelaufen sind. Den Rucksack nach oben zu tragen haben wir uns schlimmer vorgestellt, als es war. Als kleine Belohnung gab es oben Snacks von der Küche, unter anderem Gummibärli :) Dann hiess es ab in den Car und nach Hause.
Der Car fuhr kurz nach 16.00 Uhr los. Wir machten einige Stops an Raststätten und wir holten noch Aajun und Arwen in Slowenien ab (Gemeinsam mit Kopass waren sie schon am Samstag mit dem Auto losgefahren, doch die Kupplung wollte nicht mehr bis in die Schweiz fahren, nach einer Nacht auf dem Parkplatz des Pannendienstes ging Kompass mit dem Zug nach Hause und die anderen beiden klärten alles mit der TCS und warteten auf das Taxi aka Car mit der restlichen Lagergruppe).



Tag 15 - Montag 21. Juli 2025
Die Fahrt im Car verlief sehr ruhig. Am Morgen um 6.00 Uhr trafen wir auf dem Markthallenplatz in Langenthal ein und wurden freudig von den Eltern erwartet.
Jetzt beginnt das grosse Nachlagerprogramm zu Hause – mit folgenden Highlights:
- Mückenspray entfernen (auch bekannt Pfadi No. 5)
- Sonnencreme-Schichten aus der dritten Hautschicht kratzen
- Zecken-Scans deluxe. Ich glaub das ist ein Mückenstich. Oder ein Leberfleck? Oder ein neues Muttermal?“
- Endlich duschen. Richtig. Mit Druck und mit warmem Wasser.
- Wäsche sortieren: Sandig, Salzig, Schlammig, Unbekannt
- Und das Wichtigste: ENDLICH AUSSCHLAFEN! In einem Bett, das genug platz hat, nicht raschelt oder von Ohrstöpseln abhängig ist.
(Falls jemand Auskunft zu den besten Mückenspraydüften braucht, wir haben jetzt definitiv Erfahrung. Einfach ungeniert melden!)
Tag 16 - Dienstag 22. Juli 2025
Nach zwei Wochen Sonne, Abenteuer, Lagerküche, Glühwürmchen-Verschwörungen, Zeltleben und ungefähr 14 Dosen Mückenspray pro Person haben wir unser Kroatienlager 2025 erfolgreich abgeschlossen. Aber alle, die schon mal ein Pfadilager organisiert haben, wissen: Nach dem Lager ist vor dem Aufräumen.
Deshalb haben sich am Dienstagmorgen um 10.00 Uhr alle höchstmotivierten (und leicht übermüdeten) Leitungspersonen im Pfadiheim Langenthal getroffen. Der Plan: das gesamte Material reinigen, sortieren und so verräumen, dass es beim nächsten Lager nicht aussieht wie auf einem unübersichtlichen Flohmarkt.
Gemeinsam wurden die Zelte sorgfältig kontrolliert, Kochtöpfe vom kroatischen Sand befreit, Seile getrocknet und entwirrt, Werkzeug geölt, Skorpione ausgewildert und alles sauber in unsere Materialräume versorgt.
Die Materialraum-Tetris-Meisterschaft ist offiziell eröffnet worden. Spoiler: Wir haben gewonnen. Alles passt wieder rein. Irgendwie. Danke an alle Leitenden, die mitgeholfen haben (ihr seid echte Maschinen!)
Und jetzt? Material ist verräumt, Blog ist geschrieben und wir sind ready fürs nächste Pfadi-Abenteuer. Wir freuen uns bereits jetzt, euch im nächsten Quartal wieder zu sehen :)
Euer Abenteuer-Kroatien-Leitungsteam
Aajun, Allegro, Aquello, Arwen, Bijou, Bombay, Cayenne, Galilea, Gwungeri, Kompass, Korajia, Lasso, Manki, Scrabble, Winnetou, Xenon
